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Willkommenskultur für Geflüchtete in Bielefeld

 

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Die Radrennbahn lebt

 

Sie bringen Leben auf die alte Radrennbahn: Die Frauen und Männer des Fördervereins, der sich vor acht Monaten gründete und nicht müde wird, für das besondere Stück Bielefeld zu trommeln. Mittlerweile ist der Förderverein bei 50 Mitgliedern angekommen, gibt es erste Sponsoren - und ein neues Logo.

Zeit, einen Blick zurück und zwei nach vorne zu werfen: Der Blick zurück bringt Bielefelds Radhistoriker Michael Mertins ins Schwärmen: "Es ist überwältigend, welche Resonanz wir erfahren - die Begeisterung dafür, die Radrennbahn zu beleben und zu erhalten, ist groß."

 

Die Blicke nach vorne sind facettenreicher: "Vor allen anderen Dingen ist unser Ziel, über eine Machbarkeitsstudie zu erfahren, wie es um die Radrennbahn steht", sagt Alt-Oberbürgermeister Eberhard David, der sich und sein Gesicht für den Förderverein zur Verfügung stellt.

Geklärt werden müsse, wie es um die Entwässerung der riesigen Schüssel steht, wie der Spannbeton und seine Verankerungen dastehen - idealerweise von Ralph Schürmann, Enkel des Erbauers Clemens Schürmann. Familie Schürmann hat bisher etwa 140 Bahnen weltweit gebaut, darunter auch Olympiabahnen. Die Bielefelder Bahn wurde 1953 gebaut. David: "Wir müssen wissen, was sich lohnt, was wie teuer werden würde." Ziel sei, "weiterhin für die Gesamtsanierung zu kämpfen" - und die Studie wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

 

Bis dahin sollen weitere Ein- und Ausgänge zum Zuschauerbereich asphaltiert werden, denn: Es sollen auch mal wieder mehr als die zurzeit zugelassenen 1.250 Menschen im Oval Platz finden. Und es soll eine drei bis vier Meter breite Asphaltbahn am Fuß des Ovals entstehen - "die Bahn soll erlebbar und erfahrbar werden, für alles auf Rollen und Rädern", sagt David. Natürlich werde sich der Verein mit den Bulldogs als Nutzer der Anlage abstimmen.

 

Vor diesen großen Würfen sollen kleinere stehen: Mit Geldern der Sparkassenstiftung und der Bezirksvertretung Mitte sollen Fahnenmasten saniert, Beschilderungen aufgewertet und die Terminsäule auf dem Vorplatz renoviert werden.

 

Gut 6.000 Euro hat der Verein auch über seine Schatzmeisterin eingespielt. Anette Fischer nähte kurzerhand Bielefeld-Schlüsselanhänger - und verkauft sie in mittlerweile 16 Läden für 7 Euro, von denen 5 Euro an den Verein fließen. Die bunten Anhänger kommen an.

 

´ In den kommenden Monaten soll es mehrere Veranstaltungen geben: Am 28. März ab 15.30 Uhr einen Reparaturkursus für Sportradfahrer (mit Maarten Ruesink vom Radhouse) sowie Infostände auf der Drahteselmesse (14./15. März; Stadthalle) und am 10. Mai beim Brackweder Straßenrennen.

 

Kontakt: Tel. 28 74 70, Mail foerderverein-radrennbahn@ web.de
und Internet www. radrennbahn-bielefeld.de
( NW, 10.3.2015 )