Hier entsteht hoffentlich bald eines unserer Projekte für die Zukunft: Die Geschichte unserer Gemeinde in Zahlen, Berichten und Bildern.



Wir planen eine Neuerstellung und Fortführung, Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte und Entwicklung der Gemeinde Gadderbaum. Dazu sollte vor allem auch die Gelegenheit genutzt werden, bei den älteren Mitgliedern als „Zeitzeugen“ Informationen und ev. vorhandenes Quellenmaterial einzuholen, zu sammeln und zu dokumentieren.

 

Wichtigste Quelle dazu ist "Gadderbaum - Siedlungsurkunde einer Gemeinde", deren Text Sie hier finden.

- - -  zwischenzeitlich etwas zum Schmunzeln  - - -

 

Der erste Gadderbaumer

 

Viel tausend Jahre sind vergangen,
dass Wotan saß auf seinem Thron,
und herrscht mit göttlicher Gewalt
in Deutschland über jung und alt.
Und wo sich fanden  Frau und Mann
Da knüpft die Göttin Freya dann
mit ihrer kleinen, feinen  Hand
das allerschönste Eheband.
Einst reisten Freya und Wotan
landauf, landab durchs ganze Land.
Sie kamen an den Lutterkolk,
wo jetzt rauskommt das kleine Volk.
Doch so was war da nicht zusehen. –
Sie gingen nun zum Gadderbaum,
den Lutterlauf ganz entlang.
Doch wunderbar, auf diesem Weg,
wo sie nun auch herumgehen,
sie treffen keinen Menschen an.
Wohl wachsen aus der Erden Schoß
die schönsten Eichen, riesengroß,
sie jagten Bären, stark und schlank,
durch Berge, Täler, Wiese und Kamp.
Die schönsten Rinder gesund und rund,
die grasten auf dem fetten Grund.
Der Holzschuhbruch, die Bohnenwiese,
standen voll von Blumen, grün und frisch,
und Drossel, Bachstelze, Star und Fink,
sie singen lustig, frisch und flink.
Doch keine vernünftige Wiese fand
sich rings umher im schönen Land
Das tat der guten Freya weh,
sie sagt: „Ach, Wotan, wie ich seh’,
wohnt keiner hier in  diesem  schönen Land,
der es bebaut mit flinker Hand.

 

 

Drum schaffe einen Menschen gleich,
dass er hier herrsche über dieses Reich.“
Doch Wotan macht ein schiefes Maul,
ihm dünkt die Sache etwas faul,
die Schultern zieht er in die Höh’
und deshalb der zu Freya sagt:
„Du weißt nicht, was Du da verlangst,
 fürwahr, ich habe große Angst,
dass, was ich Dir gewähre heut,
am Ende Dich doch sehr gereut.“
Es stieß mit einem Fuße dann
an einen schlanken Eichenstamm.
Mit einem Mal wurd daraus
ein schöner Kerl, mit Kraft und Mut,
flachsköpfig, kräftig, stark und schnell,
der erste Gadderbaumer war’s.
Er stattet keinen Dank dem ab,
der huldvoll ihm das Leben gab,
und rührt sich auch nicht von der Stelle,
dann rief er laut: „Was störst Du mich!“
Dann ging er brummig weg von da.
Verwundert schaut die Freya nun.
„Ist das vielleicht ein Grobian!“
Doch Wotan lacht und sieht sie an:
„Errege Dich nicht allzu sehr,
die Rauheit kommt vom Eichbaum her,
ne große Schnauze hat er wohl,
doch Du sollst mal sehen, er wird noch mal
manierlich, freundlich und recht fein,
sonst könnte er kein Gadderbaumer sein.“


Der Text findet sich in dem Buch „Aus Bielefelds vergangenen Tagen“ von 1929, soll von einem Karl Offszanka irgendwann aus dem 19. Jahrhundert stammen und zu Festen vorgetragen worden sein.

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